Ansatz

Ressourcen

Für die Stabilisierungsphase ist es wichtig, Ihre Ressourcen herauszufinden als Gegengewicht zu dem, was geschehen ist und Sie das auch halten können.

Milton Erickson beschrieb das Unbewusste als eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung.

Ziel ist, dass Sie sich in ihrer Ganzheit als handelnden Menschen wieder finden und Ihr Leben freier, mutiger und im Vertrauen auf Ihre inneren Kräfte gestalten können.

Biophilie

Das Wort „Biophilie“ setzt sich aus dem griechischen »bios« (Leben) und »philia« (Liebe) zusammen und bedeutet so viel wie »Liebe zum Leben/Lebendigen«. Die Biophilie-Hypothese bezeichnet die angeborene Tendenz, Kontakt mit der Natur und natürlichen Elementen zu suchen.

Salutogenese

Wir folgen dem salutogenetischen Behandlungsansatz nach A. Antonovsky, d.h. wir beschäftigen uns vor allem mit dem, was gesund macht und schon gut funktioniert und lenken immer wieder von dem, was nicht gut klappt dahin zurück. Damit unterstützen wir das Gehirn, „in positiven Bahnen“ zu denken und das Glas als halbvoll statt halbleer zu begreifen.

Resilienz

Resilienz bedeutet so viel wie «seelische Widerstandskraft» und bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, Krisen zu meistern und an ihnen zu wachsen. Resilienz ist lernbar und kann geübt werden. Faktoren, die dabei eine wichtige Rolle spielen sind z.B. Optimismus, Selbstwirksamkeit, Akzeptanz, Verantwortung übernehmen, Loslassen u.a.

Achtsamkeit

Achtsamkeit leitet unsere therapeutische Arbeit.

Alles, was Sie sind und mitbringen ist willkommen und erfährt Wertschätzung. Unsere Worte werden dazu mit bedacht gewählt, wir begegnen Ihnen auf Augenhöhe, Ihre Wünsche und Bedenken finden Berücksichtigung.

Bindungstheorie

Die Bindungstheorie beruht auf der Annahme, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Durch Bindung können wir Entspannung, Zufriedenheit und Gedungheit finden.

Sie wurde von John Bowlby, James Robertson und Mary Ainsworth ab den 1950er Jahren entwickelt und ist neurowissenschaftlich belegt.

Polyvagal-Theorie

Für unsere therapeutische Arbeit grundlegend ist die Polyvagal-Theorie nach S. Porges, der zufolge es drei hierarchisch organisierte Subsysteme des autonomen Nervensystems gibt, die unsere neurobiologischen Reaktionen auf Stimulation aus der Umgebung beeinflussen. Diese sind Kampf, Flucht oder Erstarrung.

Theorie der strukturellen Dissoziation

Dissoziation (Abspaltung) ist zunächst eine wichtige Schutzfunktion, weil sie hilft, das Erlebte zunächst seelisch zu überstehen. Das Erlebte zu assoziieren (Integration) ist das Therapieziel.

Bei der strukturellen Dissoziation kommt es durch massive und anhaltene Traumatisierung zur Aufspaltung der Persönlichkeit in eine oder mehrere Alltagspersönlichkeiten und einen oder mehrere emotionale Persönlichkeitsanteile. Je umfassender die Dissoziation ist desto komplexer sind die Störungen.

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